http://www.rtdeutsch.com/25448/der-fehlende-teil/der-fehlende-part-wenns-sein-muss-krieg-soros-revolution-in-china/



Das bevölkerungsreichste Land der Welt versucht, die Geburtenrate durch eine Ein-Kind-Politik zu hemmen. Daraus entstand das Problem, dass die Bevölkerung immer älter wurde und immer weniger junge Menschen da waren, die die immer mehr auftretenden alten Menschen vrsorgen könnten. Die demograpischen Probleme hat China schon lange ernst genommen, so ernst, dass sie sogar den USA einmal 10 Millionen chinesische Frauen anboten, damit gleichzeitig die amerikanische Bevölkerung wächst.

 

 


Von den 20 Großstädten mit der weltweit schlechtesten Luftqualität liegen 16 in China.
 Ursache dafür ist vor allem die Kohleverbrennung in veralteten Kraftwerken und die Zunahme des Personenverkehres.

Die Volksrepublik China ist offiziell ein laizistischer Staat, was historisch bedingt ist, zum Beispiel als die Sowjetunion in Zeiten voller Spannungen unter der Herrschaft von Mao Tse Tung Aufstände der Uiguren unterstützten. In China ist auch aus diesem Grund nur eine Opposition innerhalb der kommunistischen Partei gestattet. Im Westen ist es prinzipiell jedoch nicht anders, nur dass wir demokratische Oppositionen gestatten. Eine kommunistische oder islamistische Opoosition wäre kaum denkbar.

 

Der Erste Opiumkrieg war ein militärischer Konflikt zwischen Großbritannien und dem Kaiserreich China der Qing-Dynastie von 1839 bis 1842. Als Ergebnis des Kriegs wurde China zur Öffnung seiner Märkte und insbesondere zur Duldung des Opiumhandels gezwungen. In den Jahren zwischen 1830 und 1840 war die East India Company der weltweit größte Drogenhändler. wodurch man hong kong verlor

fuxi nüwa urgeschichte chinas



Bereits im 4. Jahrhundert erzielten Chinesen in Öfen solch hohe Temperaturen, dass sie Gusseisen herstellen konnten. Im 6. Jahrhundert entwickelten sie ein Verfahren zur Stahlherstellung, das im Westen erst im Jahr 1846 durch das Siemens-Martin-Verfahren erreicht wurde. Auch die Papierherstellung, das Porzellan, den Magnetkompass, den Buchdruck und das Schwarzpulver erfanden Chinesen vor den Europäern.

Bereits im 2. Jahrhundert gab es in China Papiertaschentücher. Im 5. Jahrhundert stellte man Toilettenpapier aus billigstem Reisstrohpapier her. Ein Reisender soll mal beklagt haben, dass die Chinesen unhygienisch wären, da sie ihr Geschäft lediglich mit Papier und nicht mit Wasser verrichten. Heutzutage sind die viele dritte Welt Länder, in denen kein Toilettenpapier benutzt wird, als unhygienisch gesehen


Der Taiping-Aufstand (1851–1864) ist einer der blutigsten Konflikte der Weltgeschichte. Er war eine Konfrontation zwischen dem Kaiserreich China unter der niedergehenden Qing-Dynastie und der Taiping-Bewegung, einer religiösen und zunehmend auch politischen Gruppierung, die der Mystiker Hong Xiuquan (洪秀全) nach Kontakten mit christlichen Missionaren und eigenen visionären außergewöhnlichen Erlebnissen während einer schweren Krankheit gegründet hatte. Diese mit dem Jintian-Aufstand beginnende Bewegung war nach dem Tàipíng Tiānguó (太平天囯) benannt, dem Himmlischen Reich des Großen Friedens, welches von den Aufständischen ausgerufen worden war. Die Bewegung wurde vorwiegend von ethnischen Minderheiten getragen, die sich durch die Zentralregierung benachteiligt oder sogar unterdrückt fühlten.

Im Taiping-Aufstand starben wahrscheinlich 20 Millionen Menschen – er war damit der opferreichste Bürgerkrieg der Menschheitsgeschichte.

1894-95 japan erklärter krieg wegen korea, korea wurde unabhängig von china
china tritt taiwan, östliche mandschurei und liaodong an japan ab.


Er brach nach der kurzen, weltweiten Ära bürgerlicher Revolutionen des beginnenden 20. Jahrhunderts aus, die sich im nachrevolutionären China durch eine häufige Abfolge bürgerlicher Regierungen der Beiyang-Zeit sowie wechselnde Allianzen von Warlords auszeichnete.

Ausrufung der Volksrepublik China durch Mao; die Regierung der Republik China zieht sich nach Taiwan zurück und führt dort die Republik von Taipei aus fort.

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nach dem opiumkrieg ging es nur noch bergab
kolonialisiert, taiping aufstand, erster japanisch chinesiche krieg
boexaufstand

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lag die Qing-Dynastie in Trümmern. Im Land hatten sich zwei Oppositionsbewegungen gegründet: zum einen die Gemäßigten, die eine Reform des Kaisertums hin zu einer konstitutionellen Monarchie im Sinn hatten, zum anderen die Revolutionäre, die das Kaisertum endgültig beseitigen und China zu einer Republik machen wollten.

Japan eroberte 1931 die Mandschurei und errichtete dort 1932 den Marionettenstaat Mandschukuo mit Puyi als Kaiser. 1937 setzten die Japaner die Eroberungen fort und es kam zum zweiten sino-japanischen Krieg

Die Massaker von Nanking (chinesisch 南京大屠殺 / 南京大屠杀, Pinyin Nánjīng dàtúshā; jap. 南京大虐殺 Nankin daigyakusatsu) waren Kriegsverbrechen der japanischen Besatzer in der chinesischen Hauptstadt Nanking während des Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges. Den Protokollen der Kriegsverbrecherprozesse nach dem Zweiten Weltkrieg zufolge wurden mindestens 200.000 Zivilisten und Kriegsgefangene ermordet sowie rund 20.000 Mädchen und Frauen vergewaltigt.[1]

 Mit der Volksrepublik erlebte China zum ersten Mal im 20. Jahrhundert Stabilität und Frieden. Die Furcht vor einem erneuten Auseinanderbrechen Chinas und ein daraus abgeleiteter oft übertriebener Kampf gegen vermeintliche „Abweichler“ und „Konterrevolutionäre“ blieb eine Konstante in der chinesischen Politik.

Großer Sprung nach vorn (chinesisch 大躍進 / 大跃进, Pinyin dà yuè jìn) war der Name für eine Massenkampagne in der Volksrepublik China für die Zeit von 1958 bis 1961.

Während des großen Sprungs nach vorn kam es zur großen Hungersnot von 1959 bis 1961. Die Zahl der Opfer wird zwischen 15 und 45 Millionen Menschen geschätzt. Es gab in diesen Jahren in China zwar schwere Überschwemmungen und Dürren, der Hauptgrund für die Hungersnot lag aber in der Politik. Während die landwirtschaftlichen Erträge während der Kampagne durch die Kollektivierung der Landwirtschaft und die Zusatzbelastung der Bauern durch die Arbeit für Infrastrukturprojekte sanken, wurden, aufgrund weit überhöhter Phantasiezahlen über die reale Produktion, die vom Staat als Steuer erwarteten Getreideabgaben massiv heraufgesetzt, vielen Bauern blieb zum Überleben zu wenig übrig.

In der heutigen offiziellen chinesischen Darstellung war die Hungersnot zu 30 % wetterbedingt und zu 70 % durch politische Fehler bedingt.

Das chinesisch-sowjetische Zerwürfnis war ein Konflikt in den Beziehungen zwischen der Sowjetunion und der Volksrepublik China. Er begann in den späten 1950er Jahren, erreichte seinen Höhepunkt im Jahre 1969 und setzte sich bis in die späten 1980er Jahre fort. Der Kampf zwischen Nikita Chruschtschow und Mao Zedong um den Führungsanspruch in der kommunistischen Bewegung endete mit einer Spaltung – dem Schisma des Weltkommunismus.

Nach Meinung Maos war Chruschtschow gegenüber dem Westen zu zuvielen Zugeständnissen bereit.

Diese Politik empfanden Mao und die anderen kommunistischen Führer Chinas als falsch. Aus sowjetischer Sicht war sie angesichts der internationalen Situation aber vernünftig. In den späten 1950er Jahren hatten die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion riesige Bestände an Atomwaffen aufgebaut. Die sowjetische Führung versuchte, in Konflikten Kompromisse zu finden, um den Ausbruch eines Atomkrieges zu vermeiden. Sie betrachtete Mao deshalb als Risiko und war nicht bereit, ihm bei der Entwicklung von Atomwaffen zu helfen, die er in neuen Kriegen in Korea oder Taiwan einsetzen könnte. Sie sahen die Politik des Großen Sprungs nach vorn auch als Beweis dafür, dass Mao kein wirklicher Marxist sei.

 Mao kritisierte Chruschtschow dafür, dass er in der Krise um die Stationierung sowjetischer Atomraketen auf Kuba eingelenkt hatte; Chruschtschow „[entwickele sich von einem] Abenteurer zu einem Kapitulationisten“. Chruschtschow argumentierte, dass Maos Politik zu einem Atomkrieg geführt hätte.

Die Chinesen begannen auch, mit der Sowjetunion über die Grenzziehung zwischen beiden Ländern zu streiten, die ein Resultat von Verträgen war, die das zaristische Russland im 19. Jahrhundert der geschwächten Qing-Dynastie aufgezwungen hatte. China machte keine spezifischen Ansprüche geltend, bestand jedoch darauf, dass die Sowjetunion anerkennen sollte, dass diese Verträge ungerecht waren. Die Sowjetunion weigerte sich schlicht, über dieses Thema zu diskutieren. Über die Grenzziehung war es bereits 1938/39 zu einem Konflikt zwischen der Sowjetunion und Japan, das damals die Mandschurei besetzt hielt, gekommen.

Im Jahre 1968 verlegte die Sowjetunion massiv Truppen an die chinesische Grenze, besonders an die Grenze zum chinesischen Gebiet Xinjiang, wo eine Revolte der dort wohnhaften Turkvölker leicht provoziert und ausgenutzt werden könnte.

 Zwischenfall am Ussuri.

Die Rivalität zwischen China und der Sowjetunion breitete sich nach Afrika und in den Nahen Osten aus, wo jede der beiden Mächte verschiedene konkurrierende Parteien, Bewegungen und Staaten unterstützte. Dadurch wurden der Krieg zwischen Äthiopien und Somalia angefacht, der Bürgerkrieg in Angola und Mosambik verlängert sowie die Rivalität zwischen verschiedenen Gruppen von radikalen Palästinensern verschärft. Die Chinesen sandten niemals Truppen in einen dieser Konflikte, die Intervention der beiden Staaten verursachte jedoch Instabilität.

Als jedoch in Kambodscha ethnische Vietnamesen verfolgt wurden und es zu Kämpfen in den Grenzregionen kam, marschierten sie im Jahre 1979 in Kambodscha ein und stürzten das Regime Pol Pots. Die chinesische Regierung empfand das als Provokation und startete eine Strafexpedition nach Nordvietnam. Der Chinesisch-Vietnamesische Krieg endete mit einem Rückzug der Chinesen. Die Sowjetunion verurteilte China, unternahm aber keine militärischen Schritte, da China in dem Konflikt unterlegen war.

Im Jahre 1979 marschierte die Sowjetunion in Afghanistan ein, wo die kommunistische Regierung von Nur Muhammad Taraki zu stürzen drohte. Die chinesische Regierung betrachtete dies als Teil eines Planes, China einzukreisen. Sie verbündete sich mit den Vereinigten Staaten und Pakistan, um die islamistischen Kräfte in Afghanistan zu unterstützen und die sowjetische Invasion zurückzuwerfen. Dies war sehr erfolgreich; der langanhaltende und verlustreiche Krieg in Afghanistan schwächte die Sowjetunion sehr und trug seinen Teil zu ihrem Ende bei. Kurz vor seinem Tod schlug der sowjetische Partei- und Staatschef Leonid Breschnew bei einer Rede in Baku einen versöhnlichen Ton gegenüber China an. Dies ebnete den Weg zur Teilnahme eines chinesischen Ministers an Breschnews Beerdigung 1982 und zu zögerlichen Bemühungen, die Spannungen zu mindern.

gorbatschow ziel normalisierung china

tiananmen massaker

Bei der Niederschlagung des Aufstands kamen in anderen Teilen der Stadt jedoch nach Angaben von Amnesty International zwischen mehreren hundert und mehreren tausend Menschen ums Leben.[3] Presseberichte, die sich auf Quellen im chinesischen Roten Kreuz berufen, kamen auf die Angabe von 2600 Toten auf Seiten der Aufständischen und des Militärs und rund 7000 Verletzten im Laufe der Woche und in ganz Peking.[4

Aufmerksam verfolgt wird seit einiger Zeit das Problem des Frauenmangels: die Ein-Kind-Politik hat dazu geführt, dass Mädchen oft abgetrieben wurden, weil Knaben traditionell ungleich höher eingestuft werden. Die Lockerung, nach einer Mädchengeburt ein zweites Kind zu bekommen, hat daran kaum etwas geändert: China läuft in einen akuten Frauenmangel mit 120 Männern auf hundert Frauen zu. Das führt schon heute zu Verwerfungen: arme Männer haben große Mühe eine Partnerin zu finden, die Prostitution und die Geschlechtskrankheiten nehmen zu, der illegale Frauenhandel aus dem In- und Ausland (z.B. Vietnam, Nordkorea) ist kaum zu unterbinden

 

 

 

Chinas schlimmsten Zeiten wurden durch den Opiumkriegen ausgelöst, in denen China durch Großbritannien und später durch Frankreich zum Opium-Handel gezwungen wurde. Das Kaiserreich musste im ersten Opiumkrieg Hong Kong abtreten.

 
Es war eine große Wende, war doch das chinesische Kaiserreich den Europäern immer weit vorraus. Erst kurz nach dem ersten Opiumkrieg entwickelte der Westen ein Stahlherstellungsverfahren, dass die Chinesen bereits im 6. Jahrhundert kannten.


Beijing, China

 

Es lag wohl an der frühen Buchung, dass ich meistens einen Sitzplatz am Fenster bekam. Aus dem Flugzeug aus sehe ich fallweise Teile der chinesischen Mauer, bis die Wolken mir die Sicht verdecken. Es dauert nicht lange, bis ich in China angekommen merke, dass ich mich in einer ganz neuen Welt befinde. Die Modernisierung Beijings kann die traditionsreiche und exotische Kultur der Volksrepublik nicht verbergen. Die allgegenwärtigen chinesischen Schriftzeichen wirken auf einen alleine reisenden Touristen einschüchternd.

 

Ich bin mir darüber bewusst, dass viele Menschen hier in China kein Englisch beherrschen, allerdings gehe ich fälschlicherweise davon aus, dass sich dies nach den olympischen Spielen 2008 geändert hat. Im Flughafen schien kaum jemand englisch sprechen zu können. Glücklicherweise treffe ich auf ein kanadisches Pärchen, das mir Auskunft über den Weg in die Innenstadt gibt. Ich nehme einfach denselben Bus wie sie und vertraue auf ihren Fahrplan. Wir sind im Stau, so dass es ein Weilchen dauert, bis wir in einem Ort Namens Xidan ankommen. Das U-Bahn System in China ist viel komplizierter, als es in den vorangegangenen Ländern der Fall war. Taxis zu nehmen ist allerdings wegen der Sprachbarriere nicht die bessere Alternative. Also war es gut in der Nähe Touristen zu haben. In Xidan schlage ich mich mit meinem nervtötenden Koffer durch, mit dem es sehr anstrengend ist. Ich habe auch dieses Phänomen bemerkt, dass es immer Rolltreppen gab, mit denen man runter geht. Viel wichtiger waren für mich Rolltreppen, die nach oben gingen. Also musste ich den inzwischen 26 kg schweren Koffer immer wieder hoch tragen.

 

So habe ich es nach ein paar Komplikationen in den U-Bahn Stationen in die Nähe des Tiananmen Squares und somit in die Nähe meines Hostels geschafft, so dachte ich zumindest. Ich unterschätzte nämlich die Größe der verbotenen Stadt, die ich entlang lief. Mit Spannung erwartete ich den Eintritt in diese verbotene Stadt. Zunächst galt es jedoch mein Hostel zu finden, was sich als eine herausfordernde Aufgabe entpuppen sollte.

 

Zunächst gelassen kaufe ich mir an einem Kiosk etwas zu trinken und frage den Kassierer nach Hostels. Dieser schaut mich total schräg an als würde ich chinesisch sprechen ... nein, das war genau das Problem, ich konnte eben kein chinesisch sprechen. Das einzige was ich weiß ist, dass das Hostel in der Nähe vom Tiananmen Square ist. Und der Tiananmen Square liegt direkt bei der verbotenen Stadt. Dummerweise unterschätzte ich wie wörtlich das Wort "Stadt" genommen werden musste, da diese Sehenswürdigkeit wirklich eine Stadt in einer Stadt ist.

 

Bei einer Grundfläche von 720000 m² könnte ich noch ein ganzes Stück vom Tiananmen Platz, wo nicht weit mein Hostel gelegen ist, entfernt sein. Es fängt langsam an dunkel zu werden.

 

Ich sah wie die Schüler nach Hause gingen. Schon in der Vergangenheit hatte ich öfters gehört, dass der Unterricht hier bis zu zwölf Stunden pro Tag dauert.

 

Ein Radfahrer will überzeugen, in sein Fahrzeug einzusteigen. Ich ignoriere ihn zunächst, bis ich einsehe, dass ich hier völlig falsch bin. Ganz elleine bin ich nun mit reichlich viel Gepäck mitten in China, während die Sonne am Untergehen ist, und seit einer ganzen Weile suche ich nun vergebens nach einem Hostel. Also nehme ich sein Angebot an. Er fährt mich irgendwohin... Nur wohin? Na zu seinen Kollegen, die ihm helfen wollen mich dazu zu bringen, 50€ zu zahlen. Ich handele runter auf 3€. Natürlich hätte ich noch weiter runter handeln können, doch langsam verließen mich alle Kräfte. Ich hab mir überlegt, wie ich einen chinesischen Taxifahrer am besten erklären kann, dass ich ein Hostel suche. Nach dem Abzockversuch frage ich mich weiter durch, niemand versteht mich und es wird dunkel.

 

Auf eine mysteriöse Art und Weise, fast aus dem nichts erscheint plötzlich dieser Mann im Anzug. Er scheint definitiv einer höheren Bildungsklasse anzugehören. Und Englisch spricht er auch noch. Ich lerne Li Weng kennen, der sehr hilfsbereit war und ein Taxi rief, sogar mit einstieg und für mich zahlte, mich in ein Hostel brachte, mir seine Telefonnumer gab, falls ich Hilfe bräuchte und genauso schnell wieder verschwand wie er auftaucht.

 

Im Hostel empfing mich das überaus freundliche Personal, das mir einen Schlüssel für das von mir gewünschte Dorm-Zimmer gab, in dem sich sicherlich auch der ein oder andere Tourist befinden würde, der dann auch hoffentlich meine Sprache versteht. Endlich im Dorm-Zimmer angekommen lerne ich einen Brasilianer kennen, dem ich mich vorstellen will. Er spricht aber kein Englisch. "Mach dir nichts drauß", gebe ich ihm in meiner eigenen Form der Gebärdensprache zu verstehen. "Langsam gewöhne ich mich daran, dass mich hier niemand versteht."

 

Ich lernte, dass es ein übertriebenes Klichee ist, dass man in China überall Hunde ist. Es mag bestimmt in einigen Dörfern vorkommen. Die Hostelbesitzer, die zumindest ein bisschen Englisch konnten, erklärten mir, dass dies in Korea viel gängiger ist. Ich habe es vermieden, außerhalb des Hostels viel zu essen. Auch wenn nicht an jeder Ecke Hund zum Essen verkauft wird, wenn man nicht lesen kann, was man überhaupt ist, sollte man es vielleicht lieber lassen. Und gerade die Imbissstände außerhalb des Hostels schienen mir teilweise suspekt und nicht unbedingt super hygienisch. Also bestelle ich mir im Hostel etwas zu Essen und auch hier ist das Essen sehr lohnenswert. Während ich esse kommt das Haustier des Hostels auf mich zu. Ein netter verspielter.... Hund. Ich kaue am Fleisch rum und schaue runter zum Hund, ich schaue auf meinem Teller, dann wieder zum Hund, der mich mit seinen großen Augen anschaut. „Das könntest du sein“, dachte ich mir.

 

Sehr verführerisch war das extrem günstige Bier. Ich lief ein bisschen durch Beijing rum und hab mir alles betrachtet. Alles ist hier so anders, nicht nur die Schriftzeichen und Bauten, auch die Haltung der Menschen, die Art wie sie sich bewgeen etc. Das ist in jedem Land erkennbar, in diesem Land besonders stark. Ich sehe allerdings auch ein, dass ich mich in Sachen Alkohol lieber stark zurückhalten sollte wenn ich Abends zurück ins Hostel finden will, oder zumindest die Adresse in chinesischer Schrift aufschreiben lassen. Im Hostel lerne ich Rose kennen, eine sehr nette Amerikanerin, die schon länger in Beijing ist und auch die Sprache beherrscht. Ein paar weitere Hostelmitglieder habe ich ebenfalls kennengelernt, darunter einen Engländer und Koreaner, sowie einen interessanten Kerl aus Nepal. Ich unterhielt mich mit ihm über Kulturen und er sprach darüber, wie seltsam es ist, dass in westlichen Ländern alle so freiheitsliebend und rebellisch sind und so viel Wert auf Individualität legen, anstatt einfach einem Gesetz, einem Führer oder den Regeln eines Landes zu folgen. Deutschland hat mit Führern eine nicht so prickelnde Erfahrung gemacht. Doch er sprach über die westliche Weltanschauung so unverständlich, wie wir unverständlich auf Länder wie China schauen.

 

 Als ich nachts – noch angeschlagen von der Mauer- rausgehe überlege ich was ich wohl am besten machen könnte. Vor mir ist ein Massagestudio... perfekt! Im Hostek zurück unterhalt ich mich mich mit den ganzen backpackern und dem netten Personal. Es ist das vielleicht netteste Hostel, das ich je besucht habe.

 

Tiananmen Square und die Verbotene Stadt

 

Mein Reisekumpane Lochan begleitet mich zum Tiananmen Square und erzählt mir auf dem Weg von dem Facebook- und Youtube-Verbot in China. Demnach verbiete das Land diese Seiten seiner Ansicht nach wegen den Informationen über Tibet, die dadurch verbreitet werden können. Des Weiteren erzählte er mir, wie in Zeiten des strengen Kommunismus auch jeder das gleiche zu essen hatte. Bei Demonstrationen hier in China komme es ab einer Versammlung von vierzig Menschen zu Verhaftungen. Seit dem Tiananmen-Massaker 1989 verspüren die Menschen hier wohl auch keinen großen Enthusiasmus, um große Demonstrationen zu starten. Die Strenge in diesem Staat ist sicherlich nicht zu pbersehen: Um zum Tiananmen-Platz und schließlich zur verbotenen Stadt zu gelangen, muss man durch einen Untergrundtunnel laufen, wo man sich einer Taschenkontrolle unterziehen muss, die genauso gehandhabt wird, wie im Flughafen üblich. Mit Detektoren werden die Taschen überprüft und verschiedene Utensilien wie etwa Parfüm werden konfisziert. Mir fiel schon die Nacht zuvor auf, wie streng auch die verbotene Stadt und der Platz allgemein bewacht werden. Die Polizisten Beijings erscheinen stark diszipliniert, stehen an einer Stelle und rücken sich kein bisschen... man hat fast sogar schon Sorge wenn sie Anfangen sich zu bewegen, denn dann muss wohl was passieren. Sie sind extrem wachsam und fokussiert.

 

In der verbotenen Stadt angekommen bewundere ich die Bauten und die historischen Räume, die von vielen der Einheimischen geradezu vergöttert werden. Die schwingenden Dächer, die das Wiedererkennungsmerkmal fernöstlicher Architektur schlechthin sind, sind mir natürlich schon in der Umgebung rund um das Hostel aufgefallen. Abgesehen von den modernisierten Bauten in der Pekinger Innenstadt und den Pagoden, denen ich nicht überm Weg gelaufen bin, legen die Chinesen wohl nicht sonderlich viel Wert auf die Höhe von Bauten, wie es im Okzident üblich ist.

 

Der chinesischen Urgeschichte nach ist der Ursprung auf zwei sich bekämpfende Drachen zurückzuführen. Fuxi und Nüwa bekriegten sich demnach, wobei einer dieser beiden den Menschen aus Lehm erschaffen hatte, ein biblisch-koranisches Element, das selbst im fernen Osten aufzufinden ist.

 

 

 

Es ist wirklich wie eine Stadt in einer Stadt und zugleich ein riesiges Museum. Nicht weniger beeindruckend war die andere Seite wo ich rausgekommen bin, die Blumen und pflanzen in den Parks und der Sommerpalast, von wo aus man einen unglaublich tollen Blick auf die verbotene Stadt hat. 

 

Abends bin ich mit Rose, Rachel, Jen, Chris und Andy einen

trinken gegangen. Andy, der Japaner. ist, erklärte mir wie „nai“

auf Koreanisch „ja“ heißt, in meiner sprache heißt es nein. Er

erzählt uns. auch, dass das Wort „Niga“ (ein homophon des

Wortes Nigger) so viel heißt wie „wie sagt man“. China wäre

fast geschafft und ich kann es kaum glauben, dass ich bald

tatsächlich in Pakistan sein werde. Doch ein Ort kommt noch

vorher. Ein Ort, indem ich auch auf Verwandte treffen werde.

Ein Ort, von dem man in den letzten Jahren sehr viel gehört hat

als Tourist. Ich komme im Flughafen Beijings an und mache

mich bereits für Dubai.

erdogan uighur propaganda


http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2015/07/515003/erdogan-gegen-china-wird-eine-propaganda-kampagne-gefuehrt/


young chinese: Islam most famous religion


http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2015/07/514977/islam-beliebteste-religion-unter-jungen-chinesen/

Travel Projects

I.    Around the World (2010)                                                           

II.   Stairway to Heaven (2011)

III.  Travelution (2012)

IV.  Era of Epicness (2013)

V.   Emergency Exits (2014)

VI.  The Slippery Path of Uncertainty (2015)

VII. Age of Turbulence (2016)

VIII. Against All Odds (2017)

IX.  Evasive Maneuvers (2018)

 X.  Home is Everywhere (2019)

XI. ??? (2020)